RSS Feed
Mrz 31

Urheberrecht, Hausdurchsuchung,

Posted on Mittwoch, März 31, 2010 in Datenschutz, Juristisches

Filesharing via P2P-Programme birgt seit Jahren ein immer größer werdendes Risiko. Meistens erhalten Betroffene eine Abmahnung. Ein Anschlussinhaber aus Landshut wurde nun Ziel einer Hausdurchsuchung für eine einzige Datei. Was den Ermittlungsrichter dazu veranlasste, nach einem Jahr noch einen Durchsuchungsbeschluss für eine Datei zu unterzeichnen, bleibt ein Rätsel. Tatsache ist lediglich, dass die Software im Vergleich zu anderen Softwareprodukten erheblich teurer ist. In einem Abonnement kostet die Software 695 Euro pro Jahr.

Seit dem 1.9.2008 ist es für Rechteinhaber ein leichtes Spiel, an die Personendaten hinter einer IP-Adresse zu gelangen. Dies ermöglicht der sogenannte Zivilrechtliche Auskunftsanspruch. Man gibt einem Richter einen Stapel mit IP-Adressen und erklärt, welche Urheberrechte über diese verletzt wurden. Im günstigsten Fall genehmigt dieser den Auskunftsanspruch für alle IP-Adressen. Die Provider müssen infolgedessen sämtliche relevanten Daten aushändigen. Vor dem 1.9.2008 war dieses Spiel etwas schwieriger, aber kostengünstiger. Man erstattete Strafanzeige. Nachdem die Staatsanwaltschaft den Anschlussinhaber ermittelt hatte, verlangte man Akteneinsicht. So kam man an den Klarnamen hinter der IP-Adresse. Da die Staatsanwaltschaften aber regelmäßig mit solchen Anzeigen überflutet wurden, versuchte man mit dem Zivilrechtlichen Auskunftsanspruch eine Lösung zu finden.

Die Strafanzeige ging von Kanzlei Nümann+Lang aus. Es handelte sich um das Programm Autodata CD2.

viagulli.com – news – P2P: Hausdurchsuchung in Landshut für eine Datei!. und abgemahnt-hilfe.de

Mrz 30

Manager & Datenschutz

Posted on Dienstag, März 30, 2010 in Datenschutz, Sicherheit

Oft hört man im IT-Umfeld Storys über Manager, die gerade mal Solitär auf dem PC finden und sämtliche Sicherheitsfunktionen umgehen um ein paar Sekunden Zeit zu sparen. Offensichtlich ist an diesen Storys was dran: Manager sind Sicherheitsrisiko!

Manager torpedierten demnach geradezu die Strategien ihrer IT-Abteilungen, indem sie Verschlüsselungsmechanismen ihrer Laptops außer Funktion setzen.

So machten sie im Falle von Verlust oder Diebstahl sämtliche Informationen für Unbefugte zugänglich. Da tröstet es wenig, dass die amerikanischen Manager die traurige Liste der Sicherheitsmuffel anführen – in Deutschland umgehen immer noch 15 Prozent der befragten Manager die Schutzmechanismen ihrer IT-Abteilung.

viaVerschlüsselung: Manager gefährden Unternehmen – Business News – CHIP Online.

Mrz 29

BND Neubau

Posted on Montag, März 29, 2010 in Allgemein

Das war die Stasi. Das  ist der BND.

Gewisse Ähnlichkeit bei diesen hässlichen Gebäuden lässt sich nicht verleugnen, oder?

Mrz 28

MiNiSTRY: MP3-Releasegroup zieht sich zurück

Posted on Sonntag, März 28, 2010 in Allgemein

Eine Ära geht zu Ende. Nach über sieben Jahren zieht sich die MP3-Releasegroup “MiNiSTRY” aus dem “Geschäft” zurück. Jahrelang hatte man Filesharer mit aktuellen Musikveröffentlichungen begeistern können. Darunter vor allem regelmäßig die TOP100 Musikcharts sowie weitere Chartsammlungen. Wie für eine Releasegroup üblich, verkündet man das Ende ganz klassisch in einem .nfo-File.

“Nachdem wir die Musikindustrie jahrelang um ihr Geld gebracht haben (ey, 80% Scheisse, die produziert wird) haben wir beschlossen, das irgendwann auch mal das “Real Life” folgen muss. Wir danken allen unseren Freunden, Affilsites und vor allem unseren
Neidern/Kontrahenten. Ohne Euch waere es langweilig geworden. Nach ueber 7 Jahren hoeren wir “erstmal” auf, aber wenn uns wieder die Lust packt, “Guess what? Who is back?” :-)
Wir wuenschen Euch allen… stay tuned, stay clean and stay secured :-)
MiNiSTRY 2003-2010″

via gulli.com – news – MiNiSTRY: MP3-Releasegroup zieht sich zurück.

Mrz 28

Homer hat ein iPhone

Posted on Sonntag, März 28, 2010 in Witziges

Mrz 27

Anti Forensic Software

Posted on Samstag, März 27, 2010 in Datenschutz, Juristisches, Sicherheit

Neulich wurde ein Computer-Forensiker interviewt. Es ging vor allem darum, ob die Benutzer “intelligenter” würden und Anti Forensic Software (z.B. Diskcleaner, Eraser o.ä.) einsetzen würden, um Spuren zu verwischen.

Im Wesentlichen antwortete er folgendes:

  • Ja, Benutzer werden vorsichtiger und verwenden Anti Forensic Software. Sie verwischen ihre Spuren, es lässt sich dann höchstens noch beweisen, dass solche Software verwendet wurde, wenn von diesem Programm Reste von der Deinstallation zurückbleiben.
  • Nein, weil die Benutzer Menschen bleiben und Fehler machen. Sie lassen dem Löschvorgang nicht genug Zeit, bzw. vergessen ihn aufzurufen oder machen andere Bedienfehler.
  • Nein, weil Benutzer auf Firmenrechnern keine (lokalen) Administrator-Rechte haben und serverseitige Protokollierung bzw. Datenspeicherung genutzt wird. Trotzdem lassen sich natürlich auch hier Benutzer nicht davon abhalten, von CD zu booten.

Insgesamt waren die Antworten jetzt nicht so besonders konkret oder mit belastbaren Zahlen angereichert. Schade eigentlich. Hätte gern mehr gewusst.